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Der Bestmensch

Eine neue Biografie beschäftigt sich mit U2-Sänger Bono, und eine alte Frage stellt sich wieder: Warum nervt der Mann so sehr?

Der Sänger als Milliardär und Weltverbesserer: Bono in Paris. (16. Juli 2013)
Der Sänger als Milliardär und Weltverbesserer: Bono in Paris. (16. Juli 2013)
Keystone
Ein Orden unter vielen: Im Juli erhielt Bono in Paris den Officier dans l'Ordre des Arts et Lettres. (16. Juli 2013)
Ein Orden unter vielen: Im Juli erhielt Bono in Paris den Officier dans l'Ordre des Arts et Lettres. (16. Juli 2013)
Keystone
Verlässt die Komfortzone nicht: Bono feiert seinen 51. Geburtstag in Mexiko-Stadt. (10. Mai 2011)
Verlässt die Komfortzone nicht: Bono feiert seinen 51. Geburtstag in Mexiko-Stadt. (10. Mai 2011)
Keystone
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Diese eine Anekdote in der neuen Biografie von Harry Browne («The Frontman») zeigt das ganze Dilemma. Bono steht auf der Bühne und sagt: «Jedes Mal, wenn ich in die Hände klatsche, stirbt ein Kind.» Ein Fan in der Menge ruft zu ihm hoch: «Dann hör' doch verdammt noch mal auf damit!»

Die Szene ist beispielhaft für den Graben, der sich bei jedem U2-Konzert aufs Neue auftut: oben Bono, der die Massen zur Weltrettung animieren will. Unten die Fans, die gute Musik hören möchten (am liebsten die tollen Stücke aus den 80ern, «Sunday Bloody Sunday» und dergleichen). Das Missverständnis dauert nun schon Jahre an.

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