Zum Hauptinhalt springen

Der Pharrell Williams des vereinten Deutschland

Musik bringe Ruhe in aufgewühlte Seelen, sagte James Last einmal. Nun ist der Vater des Happy Sound im Alter von 86 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

Begann seine Musikerkarriere in der Heeresmusikschule Bückeburg: James Last während eines Konzertes 2011 in Kiel.
Begann seine Musikerkarriere in der Heeresmusikschule Bückeburg: James Last während eines Konzertes 2011 in Kiel.
Keystone
Mit 86 Jahren gestorben: James Last bei einem Auftritt in Zürich. (13. Mai 2009)
Mit 86 Jahren gestorben: James Last bei einem Auftritt in Zürich. (13. Mai 2009)
Steffen Schmidt, Keystone
Für Last soll es eine öffentliche Trauerfeier geben.
Für Last soll es eine öffentliche Trauerfeier geben.
Markus Stuecklin, Keystone
1 / 4

Als in Deutschland auch die Nachkriegszeit vorbei war und sich die Deutschen Partykeller einrichteten, mit Lichterketten an der Decke und Kugelboxen für die Stereoanlage, da brauchte man für eine zünftige Party nicht mehr als ein paar Platten von James Last. Sie hiessen «Non Stop Dancing» oder «Rock Around with Me!» und spielten, was die Welt so hörte, von den Beatles und Bob Dylan, später von The Who und Abba und noch später von Talk Talk und Frankie Goes to Hollywood. Durchweg im «Happy Sound», der von James Last als deutsche Antwort auf die Popmusik erfunden worden war.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.