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Der Rock-Star mit Lampenfieber

Als Oasis-Gitarrist konnte sich Noel Gallagher gewissermassen noch am Rand der Bühne verstecken. Bei seiner ersten Tour als Solokünstler wird er voll im Rampenlicht stehen. Darüber ist der 44-Jährige etwas besorgt.

Litt eigentlich nie unter mangelndem Selbstvertrauen: Noel Gallagher.
Litt eigentlich nie unter mangelndem Selbstvertrauen: Noel Gallagher.
Keystone

Ex-Oasis-Mitglied Noel Gallagher blickt mit einiger Sorge auf seine ersten Konzerte als Solokünstler. «Wissen Sie, ich fühle mich in der Mitte einer Bühne nicht besonders wohl. Ich hab' keine schicken Tanzbewegungen drauf, ich kann keine Witze erzählen», sagte der 44-Jährige, der bei Oasis komponierte und Gitarre spielte, und seinem Bruder Liam als Frontmann den Grossteil der Aufmerksamkeit auf der Bühne überliess, der «Süddeutschen Zeitung».

Dabei litt Gallagher nie unter mangelndem Selbstbewusstsein. Schon vor dem ersten Oasis-Album habe er gewusst: «Unsere Band wird gross.» Als er «Wonderwall» und «Don't Look Back In Anger» geschrieben habe, habe er gemerkt, «was für einen verfluchten Lauf ich hatte, und ich wusste, dass das zukünftige Welthits werden würden und, herrje, platzte schier vor Selbstvertrauen!»

«Lieber ein paar Drogen»

Nach dem zweiten Album habe er allerdings ein bisschen etwas von dem verloren, «was dich morgens aus dem Bett treibt, um Musik zu schreiben». Erfolg und Geld seien dafür nicht nützlich. «Weil man nichts dagegen machen kann, dass man eines Morgens denkt: Musik? Pfff! Lieber ein paar Drogen.»

Dafür, dass er nach der Trennung von Oasis überhaupt eine Soloplatte aufnahm, ist zum Teil seine Frau verantwortlich: «Die fragt schon die ganze Zeit: 'Wann gehst du noch mal auf Tour?'»

dapd/kpn

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