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«Das Glück schlägt bei mir nicht so hoch aus»

«Ich bin frustriert, was die Entwicklung in der Branche angeht»: Züri-West-Sänger Kuno Lauener. Foto: Adrian Moser

Eingefleischte Kuno-Textdeuter werden sich Sorgen um Sie machen. Die meisten Lieder auf «Love» ­drehen sich um Trennung und Abschied. Wie ist das Befinden?

Also alles bloss Phantomleid?

Gehören Sie zu dem ­Menschenschlag, dem ein Übermass an Glück suspekt ist?

Ketzer würden festhalten, dass die Welt aus den Fugen ist – aber Züri West singen über Quitten und Haustiere.

Ist dies der oft beschriebene Rückzug in den Mikrokosmos des Privaten angesichts einer immer unverständlicher werdenden Welt?

In den 80er-Jahren sind Züri West überall aufgetreten, wo kulturelle Freiräume erkämpft wurden, zuweilen erhob man auch den Stinkefinger gegen die Obrigkeiten. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie den momentanen Wirbel um die Reitschule beobachten?

Worüber können Sie sich noch so schön aufregen?

«Love» gehört musikalisch nicht zu den draufgängerischsten Alben Ihrer Band. Was steckt hinter dieser musikalischen Askese? Der Wille zum zeitlosen Lied?

Liegt hinter der Einfachheit mehr Beschwernis, als man denkt? Die Aufnahmen sollen sich in die Länge gezogen haben, und seit dem letzten Album sind fünf Jahre vergangen.

Sie haben es gesagt: Es gibt zwei neue Gesichter bei Züri West. Der Gitarrist Manuel Häfliger ersetzt Tom Etter, und Wolfgang Zwiauer bedient neu den Bass. Was haben die beiden musikalisch eingebracht?

Ihr neuer Gitarrist Manuel Häfliger kommt aus der Werbebranche. Was sagt denn er zur doch eher zurückhaltenden Öffentlichkeitsarbeit von Züri West?

Weil Sie nicht auf Spotify und ­anderen Streamingdiensten sind, haben Sie quasi die Jugend ­aufgegeben. Und für einen Teenager sind Öffentlichkeitspausen von fünf Jahren ein halbes Leben. Haben Sie keine Nachwuchssorgen?

Sie haben Ihre beiden Vorab-Singles mit einem einzigen Pauschalvideo unterlegt. Ein Statement?