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Die Banalität des Liebens

Mit den neuen Platten von Plüsch, Züri West und Patent Ochsner wird der Mundartpop auch in diesem Jahr erfolgreich sein. Doch mitten im Boom steckt das heimelige Liedgut in seiner tiefsten Krise.

«Oh, ich bruuche nümme meh»: Baschi brätelt.
«Oh, ich bruuche nümme meh»: Baschi brätelt.
René Ruis

Sie sind, wer sie sind. «I ha mi nie probiert z verschtelle», singt Ritschi schon im ersten Song von «Eile mit Weile», dem neuen Album von Plüsch. Und nimmt damit so schnell es geht das jüngste Leitmotiv des Mundartpop wieder auf. Schon 2004 hatte die Band aus Interlaken ein Album so eröffnet: «Hey, i bliibe eifach, wieni bi.» Vor einem Jahr war es dann Baschi aus Basel, der sein Mundartalbum zwar «Neui Wält» taufte, dem Publikum aber mit der ersten Zeile versicherte: «Hey, ich bliib eso, wien i be.»

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