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Die besten Austellungen

Das Jahr beginnt mit einer Nacht-und-Nebel-Aktion. Im wahrsten Wortsinne: «Night and Fog» heisst der erste Soloauftritt der Schottin Susan Philipsz im deutschsprachigen Raum, und das passt drum perfekt, weil man in ihren Ausstellungen für gewöhnlich nichts sieht. Dafür aber hört und fühlt: Philipsz arbeitet allein mit Klängen – dies dafür im ganz grossen Stil. Für ihre berühmteste Arbeit liess die heute 50-Jährige im heimischen Glasgow einst Liebesballaden unter Brücken hervorklingen – und wurde mit dem Turner Prize belohnt. In Bregenz ist ihr Thema der Holocaust. Überwältigend wird es wohl trotzdem. Oder: gerade deshalb.Susan Philipsz, «Lowlands», 2008. Drei-Kanal-Klanginstallation. Installationsansicht Glasgow International, Clydeside Walkway, Glasgow, 2010.
Kunst gewordenes Grauen: 150 Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Radierungen zeigen das – leider gerade wieder allzu aktuelle – Gesamtwerk dieses viel zu wenig bekannten Bildhauers und Pazifisten (1881–1919), der das Wesen des Ersten Weltkriegs zu materialisieren wusste wie kaum ein anderer. Lehmbruck war Wegbegleiter von Otto Dix, Egon Schiele und Ernst Ludwig Kirchner – und, wie letzterer, zerbrach er schliesslich an seiner Zeit.Wilhelm Lehmbruck, «Gestürzter», 1915. Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg.
Unversöhnlich klingt das Kunstjahr aus, könnte man sagen. Oder aber: mit einem Augenzwinkern. 150 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Videos nehmen sich des ewigen Disputs respektive der Darstellung der Geschlechterrollen im Wandel der Zeit an, angefangen mit Edvard Munch und endend bei Frida Kahlo.Max Liebermann: «Samson und Delila», 1902. Öl auf Leinwand, Städel Museum, Frankfurt am Main.
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