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«Die ganz Grossen wollen Millionen für ihren Auftritt»

Warum gibts in der Schweiz so viele Open Airs? Folkert Koopmans, Organisator des Hurricane-Festivals und Autor, über die Geschichte der Open Airs, die besten Festivals und sein Projekt, die Fahrrad-Disco.

Eröffnete letztes Wochenende den Festivalreigen: Bild vom Greenfield-Festival. (13. Juni 2013)
Eröffnete letztes Wochenende den Festivalreigen: Bild vom Greenfield-Festival. (13. Juni 2013)
Keystone
Populäre Open-Airs: Eine Frau feiert ekstatisch zum Sound der Popgruppe Pulp. (Bild vom Paléo Festival, 24. Juli 2001).
Populäre Open-Airs: Eine Frau feiert ekstatisch zum Sound der Popgruppe Pulp. (Bild vom Paléo Festival, 24. Juli 2001).
Keystone
Mittlerweile gibts Festivals für fast jeden Geschmack: Bild vom Open Air Frauenfeld. (24. Juni 2006)
Mittlerweile gibts Festivals für fast jeden Geschmack: Bild vom Open Air Frauenfeld. (24. Juni 2006)
Keystone
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Herr Koopmans, die Schweiz und Deutschland erleben gerade einen Festivalboom: Etablierte Festivals sind immer früher ausverkauft, neue werden erfolgreich lanciert. Woher kommt das? Diesen Trend gibts tatsächlich seit etwa zehn Jahren, und ein Ende ist nicht abzusehen. Immer mehr Musikfans verbuchen heute die Festivals als Kurzurlaub, und es gibt mittlerweile für jeden Geschmack und auch für fast jedes Alter Angebote. Wir organisieren beispielsweise seit ein paar Jahren an der Ostsee ein Festival, bei dem die Bands nur abends spielen und bei dem die Besucher in Hotels übernachten; das wird von den über Vierzigjährigen und den Familien stark nachgefragt. Ein Festival mit ähnlichem Komfort organisieren wir diesen Herbst für Metal-Fans, an diesem spielen dann auch die in den 80er-Jahren grossen Metal-Bands.

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