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Die Girls, der Beat, die Bässe

Ein Popalbum, das aus der Clubmusik und dem freien Jazz kommt: Mit «Moonlit Bang Bang» legen Phall Fatale ein faszinierendes zweites Album vor.

Grosse Meister: Phall Fatale mit Fredy Studer (ganz links). Foto: PD
Grosse Meister: Phall Fatale mit Fredy Studer (ganz links). Foto: PD

Der Mann, der eben seine Debütsingle veröffentlicht hat, ist 67 Jahre alt. Er sitzt in seinem Arbeitszimmer in ­Luzern, das weisse Haar im Nacken zusammengebunden, und hört «Filles de Kilimanjaro» von Miles Davis. Die Schallplatten füllen das Regal und bemächtigen sich nun des Bodenparketts, aber wenn es Fredy Studer einfällt, dass genau jetzt «Tipitina» von Professor Longhair oder «Comin’ Back to Me» von Rickie Lee ­Jones etwas Entscheidendes beitragen könnte zum Gespräch, dann liegt die Platte schneller auf dem Teller, als man Youtube anklicken kann.

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