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Die Jazztradition unter dem Mikroskop

Hat das Saxofon überhaupt noch etwas zu sagen? Ja, wie die beiden Zürcher Musiker Florian Egli und Tobias Meier auf ihren neuen Platten zeigen.

Filigrane Trash-Studien und Minimal Rock: Saxofonist Florian Egli. Foto: PD
Filigrane Trash-Studien und Minimal Rock: Saxofonist Florian Egli. Foto: PD

Hunderttausendfach erprobt ist das Saxofon im Jazz. Hat es ausgespielt? Sehr schnell ist man als Saxofonist jedenfalls auf «bewährten Bahnen», hakt Licks der Altmeister ab, stellt sich als kleiner Zwerg auf die Schultern der Riesen. Und doch tauchen zuverlässig immer wieder Saxofonspieler auf, die ihrem Instrument einen neuen Dreh abhorchen. Jazz komme auch ohne Revolutionen und ohne neuen Messias weiter, schrieb der New Yorker Jazzkritiker Ben Ratliff: «Man akzeptiert, dass er sich langsam, aber stetig weiterentwickelt. Neue Strukturen und neue Genres sind nicht unbedingt das, wonach wir suchen. Uns geht es um den individuellen Ausdruck des Musikers.»

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