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Drogentoter bei Rockfestival

Am Rockfestival im dänischen Roskilde ist ein 20-Jähriger an einer Überdosis Drogen gestorben. Auch andere Besucher landeten im Spital.

Platz für 75'000 Besucher: Festivalgelände von Roskilde.
Platz für 75'000 Besucher: Festivalgelände von Roskilde.

Der Mann aus Schweden wandte sich in der Nacht auf Montag auf dem Campinggelände westlich von Kopenhagen selbst an Helfer. Er starb nach der Einlieferung ins örtliche Spital. Die Polizei teilte mit, dass mehrere Besucher im örtlichen Spital wegen Folgen von Drogenkonsum behandelt würden. Die genauen Gründe seien noch unklar, man gehe aber vom Verkauf synthetischer und mit gefährlichen Fremdstoffen versetzter Narkotika auf dem Campinggelände aus.

Nicht der erste Tote

Besucher können seit Samstag auf dem riesigen Gelände campen. Das Festival mit Stars wie Bruce Springsteen, Jack White und The Cure vor erwarteten 75'000 Fans beginnt am Donnerstag. Im letzten Jahr war eine Frau aus Berlin während des Festivals von einem Turm gestürzt und gestorben. Die Polizei wertete den Sturz als Selbstmord im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung. Im Jahr 2000 waren neun junge Männer bei einem Konzert der US-Band Pearl Jam direkt vor der Bühne ums Leben gekommen, als die nach vorne drängende Menschenmenge sie erdrückte.

Das Rockfestival wird seit 1971 jährlich durchgeführt und gilt als traditionsreichste Veranstaltung dieser Art in Europa.

SDA/phz

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