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Seine Sonne ging nie unter

Glenn Frey, Sänger, Gitarrist und Mitkomponist der Eagles, ist mit 67 Jahren an einer Kombination mehrerer Krankheiten gestorben. Der erklärte Hedonist wohnte bis zuletzt im Hotel California.

«Wir können nicht ausdrücken, was er Millionen Fans weltweit gegeben hat»: Glenn Frey. (30. Juni 2009)
«Wir können nicht ausdrücken, was er Millionen Fans weltweit gegeben hat»: Glenn Frey. (30. Juni 2009)
Peter Morrison, Keystone
«Er war wie ein Bruder für mich»: Don Henley (links) und Glenn Frey in Zürich. (12. Juni 2009)
«Er war wie ein Bruder für mich»: Don Henley (links) und Glenn Frey in Zürich. (12. Juni 2009)
Walter Bieri, Keystone
Musizierten über 40 Jahre zusammen: Glenn Frey (links) und Don Henley. (8. November 2013)
Musizierten über 40 Jahre zusammen: Glenn Frey (links) und Don Henley. (8. November 2013)
Evan Agostini, Keystone
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Er hatte den Text 1977 mit seinem Freund Don Henley verfasst, der den Song jeweils hinter dem Schlagzeug vortrug. «Hotel California» heisst er und bleibt das berühmteste Stück der Eagles, und das soll etwas heissen bei über 150 Millionen verkauften Alben. Selbstverständlich spielte die Band den Song auch in Zürich. Ihr vorletztes Konzert von 2009 gelang grossartig, das letzte vor anderthalb Jahren enttäuschte. In der Fallhöhe zwischen den Auftritten lässt sich vermessen, wozu die demonstrativen Amerikaner fähig waren und was aus ihnen geworden ist: Sie stiegen high, sie stürzten tief.

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