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Ein Traum in Rosa, zwei Nippel und drei Sieger

In London wurden die Brit Awards verliehen. Als beste Künstler räumten Dua Lipa und Stormzy ab, beste Band wurden die Foo Fighters. Ed Sheeran ging leer aus.

Extravagant: Rapperin Diana De Brito an den Brit Awards, 21. Februar 2018.
Extravagant: Rapperin Diana De Brito an den Brit Awards, 21. Februar 2018.
Tolga Akmen, AFP
Grosses Staraufgebot an den Brit Awards in London: Singer Rita Ora posierte mit einer weissen Rose. Mit der Rose drücken die Prominenten ihre Unterstützung für die #MeToo-Bewegung aus – wie schon an der Grammy-Verleihung 2018.
Grosses Staraufgebot an den Brit Awards in London: Singer Rita Ora posierte mit einer weissen Rose. Mit der Rose drücken die Prominenten ihre Unterstützung für die #MeToo-Bewegung aus – wie schon an der Grammy-Verleihung 2018.
Vianney le Caer/Invision, Keystone
Model Rosie Huntington-Whiteley kam in Schwarz in die O2-Arena.
Model Rosie Huntington-Whiteley kam in Schwarz in die O2-Arena.
John Phillips, Keystone
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Die beiden Londoner Dua Lipa und Stormzy haben bei den 38. Brit Awards in ihrer Heimatstadt die wichtigsten Preise gewonnen. Superstar Ed Sheeran dagegen hat das Nachsehen, er ging leer aus.

Die Sängerin Dua Lipa («New Rules») und der Rapper Stormzy («Big For Your Boots») waren die Gewinner bei den Brit Awards und haben jeweils zwei Preise abgeräumt. Die in fünf Kategorien nominierte Lipa wurde bei der Verleihung in London am Mittwochabend als beste britische Künstlerin ausgezeichnet und gewann den Nachwuchspreis (Breakthrough Act). «Ihr habt alle meine Träume wahr werden lassen», rief sie den jubelnden Fans in der o2-Arena zu.

Unter lautstarkem Applaus wurde Stormzy als bester britischer Künstler geehrt und erhielt den besonders begehrten Preis für das beste britische Album («Gang Signs & Prayer»). «Als erstes möchte ich Gott danken, denn er ist der Grund, warum ich hier bin», erklärte er sichtbar überwältigt. «Und dann möchte ich meiner Mutter danken, die irgendwo da unten im Publikum sitzt.» Zum Ende der rund zweistündigen Preisverleihung begeisterte er das Publikum mit seinem Auftritt.

Der schon im letzten Jahr nominierte Londoner, der das Rap-Genre Grime bekannt gemacht hat, setzte sich mit seinen Trophäen in beiden Kategorien gegen Superstar Ed Sheeran («Shape Of You») durch. Sheeran ging trotz vier Nominierungen bei den «Brits» leer aus. Zwar wurde er für seinen weltweiten Erfolg ausgezeichnet, als Brit Award im eigentlichen Sinne gilt das aber nicht, weil der Empfänger schon vorher feststeht.

Kurioser Auftritt von Rapper Kendrick Lamar

Den Preis für das beste Video, über den noch während der Show abgestimmt wurde, schnappte ihm der ehemalige One-Direction-Sänger Harry Styles («Sign Of The Times») weg, der damit auch seine Ex-Bandkollegen Liam Payne und Zayn Malik ausstach. Styles war allerdings nicht anwesend. Die beste Single landete Rag'n'Bone Man («Human»). Der Soulsänger und Songwriter sang seinen Hit im Duett mit Jorja Smith, die in Grossbritannien als aufstrebender Star gilt.

Die US-Rocker Foo Fighters bekamen ihren ersten Brit Award als beste internationale Band und spielten später auf dem Dach einer Ski-Hütte, die eigens auf der Bühne aufgebaut worden war. Zur besten internationalen Künstlerin wurde die Neuseeländerin Lorde gewählt, die wegen Tournee-Vorbereitungen nur per Videobotschaft grüsste.

Bei den Männern gewann Kendrick Lamar. Der Rapper sorgte zudem mit einem kuriosen Auftritt für Gesprächsstoff. Lamar lag auf einer riesigen Glasbox, in der sein Rapper-Kollege Rich The Kid mit einem Baseball-Schläger auf einen Lamborghini einschlug, während im Hintergrund Stichflammen in die Höhe schossen. Die Musik wurde anfangs mehrmals gestoppt. Ob das gewollt war, blieb unklar.

SDA/chk

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