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Eine Branche im geströmten Regen

Und wieder haben die Schweizer Plattenfirmen fast ein Zehntel ihres Umsatzes verloren. Der Grund: Das Streaming hat nicht zu neuen Einnahmen geführt, sondern die Downloads ersetzt.

Von Christoph Fellmann, Von Barnaby Skinner
Obwohl der einheimische Musikmarkt einbricht, boomt Vinyl. Video: Lea Koch

Ein freier Fall lässt sich bremsen, aber nicht stoppen. Das ist die gute und die schlechte Nachricht für die Schweizer Musikbranche. Nur noch 84,8 Millionen Franken haben die 30 Plattenfirmen im letzten Jahr umgesetzt, die im Branchenverband IFPI zusammengeschlossen sind; das sind 8 Prozent weniger als noch 2013. Gemessen an den besten Jahren zwischen 1991 und 2002, als die Branche jeweils um die 300 Millionen einnahm, ist das sehr wenig. Aber immerhin, der Umsatz sank 2014 verhältnismässig weniger stark als in den vier Jahren zuvor.

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