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Elvis ist als Toter noch lebendiger

Wenn ein Star stirb, geht es mit ihm erst los.

Die Generation, die Elvis schon kannte, als er noch lebte, stirbt weg: Das «Mobile Graceland» hält in den Strassen von New York. Foto: Getty Images
Die Generation, die Elvis schon kannte, als er noch lebte, stirbt weg: Das «Mobile Graceland» hält in den Strassen von New York. Foto: Getty Images

Es war ein unbekannter Zyniker aus Hollywood, der den so oft weiterverwendeten Kurzkommentar abgab: «smart career move», schlauer Karriereschritt. Gemeint war der Tod von Elvis Presley; das war vor vierzig Jahren.

Wie recht der Mann hatte, zeigt das Vermögen, das seit dem Tod von Elvis mit dessen Namen erwirtschaftet wurde. Hohe Umsätze dank Platten, Memorabilia, Kleiderkitsch und Museumsbesuchen. Alleine im letzten Jahr, meldet die BBC, brachte der Kult um den Toten 27 Millionen Dollar ein, darunter eine Million verkaufter Platten. Dabei stirbt die Generation weg, die ihn schon kannte, als er noch lebte. Egal, sagen die Fans. Sie hören Elvis-Imitatoren zu, suchen Graceland auf, sein Heim in Memphis. Oder das Sun Studio, in dem Elvis seine ersten, so tollen Aufnahmen machte.

Ein dänischer Unternehmer, der Graceland schon über 100-mal besucht hat, liess das Anwesen in der Stadt Randers nachbauen: als Museum, Restaurant und Verkaufsstelle. Elvis’ Lieblingssandwich gibt es dort für 10 Franken. Es besteht aus geröstetem Toastbroat, Speck, Bananen, Konfitüre und Erdnussbutter. Solches Essen hat wohl zu Elvis Presleys smartem Career Move beigetragen: Bei seinem Tod wog er 120 Kilogramm; er war 42 Jahre alt.

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