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Ex-Bassist Mike Starr von Alice in Chains tot

Der frühere Bassist der US-Grunge-Band Alice in Chains, Mike Starr, ist tot. Nach Angaben der Polizei wurde die Leiche des Musikers am Dienstag in dessen Haus in Salt Lake City gefunden.

Mike Starr gehörte zur Gründungscrew von Alice in Chains und war von 1987 bis 1993 Basist der Grunge-Band. Nun ist er tot. «Es ist ein schrecklicher Schock und eine Tragödie», sagte Starrs Vater laut «Tmz.com». Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. Diese solle in einer Autopsie ermittelt werden, bei der auch toxikologische Tests vorgenommen würden.

Im Februar verhaftete die Polizei den Musiker Starr wegen illegalen Besitzes verschreibungspflichtiger Medikamente. Im August 2009 hatte Starr an der TV-Reality-Show «Celebrity Rehab» teilgenommen. Prominente lassen sich dort bei ihrer Entzugsbehandlung filmen. Starr bekannte sich damals zu seiner Heroinsucht.

2002 starb bereits der Leadsänger

2002 war bereits Layne Staley, der frühere Leadsänger von Alice in Chains, in Seattle im Alter von 34 Jahren an einer Überdosis Kokain und Heroin gestorben.

Alice in Chains war neben Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden die bekannteste Band der Grunge-Rock-Szene in den frühen 1990er Jahren in Seattle. Die Gruppe ging 1996 auseinander. Ab 2005 präsentierte sich die Band in neuer Besetzung und gab in der Folge mehrere Konzerte. Im Herbst 2009 veröffentlichte Alice in Chains ein neues Album und ging danach auf Welttournee.

SDA

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