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Faber nervt

Ein Sexist? Ein Opportunist? Treffen mit Julian Pollina, dem streitbaren Zürcher Sänger, kurz vor der Veröffentlichung seines neuen Albums.

«Vielleicht habe ich einen Scheiss gemacht»: Julian Pollina. Foto: Andrea Zahler
«Vielleicht habe ich einen Scheiss gemacht»: Julian Pollina. Foto: Andrea Zahler

Was für ein Leben! Auf dem Cover seines neuen Albums posiert er im Bademantel, verschwitzt und mit Zigarette in der Hand. Er strahlt, und die Schlagzeile, in bester Boulevardzeitungsmanier gestaltet, behauptet: «I Fucking Love My Life». So, wie auch das zweite Faber-Album heisst, das am 1. November erscheint. Und natürlich: In den neuen Songs wird es wieder besungen, das pralle, ausschweifende Leben voller Exzesse, Abstürze, Widersprüchlichkeiten, Liebschaften, Sex. Er zeichnet auch das Leben eines Opportunisten in einer opportunistischen Multi-Options-Gesellschaft, wenn er singt: «Ich steh für gar nichts, doch nicht alleine da.» Und der am Ende ganz allein da ist, besoffen an Heiligabend, vollgepumpt mit dem Psychopharmakon Xanax.

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