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«Finden Sie, dass es laut war?»

Bei einer Probe seiner Oper «Appomattox» in Washington 2015: Komponist Philip Glass. Foto: Gabriella Demczuk (Laif)

Sie lassen in Ihren Opern oft amerikanische Helden auftreten. Warum?

Welches Ereignis der vergangenen Jahre betrachten Sie als wichtigsten Einschnitt für die amerikanische Gesellschaft?

Werden Sie irgendwann eine Oper über Donald Trump schreiben?

In Ihren Opern prallen Wissenschaftler wie Johannes Kepler, Galileo Galilei oder Albert Einstein mit ihrem Denken auf eine feindselige Gesellschaft.

Sie haben sich zum Buddhismus bekannt, nachdem Sie dem indischen Musiker Ravi Shankar und tibetischen Flüchtlingen begegnet sind.

Obwohl Sie aus einer jüdischen Familie stammen?

«Ich bin nicht Mitglied in einem Club, sondern in ­vielen Clubs.»

Trotzdem haben Sie sich wiederholt mit spirituellen und religiösen Themen beschäftigt. Etwa in Ihrer 5. Sinfonie, in der sie hebräische, arabische, japanische, indische und afrikanische Texte vertonten.

Bei Ihren Auftritten mit Ihrem Ensemble in den 80ern fielen besonders die Keyboards und Blasinstrumente und die Lautstärke auf. Das gab es damals in der zeitgenössischen Musik kaum. Wirkte da die jugendliche Rebellion der Popmusik nach?

Also war die Minimal Music kein Protest gegen die etablierte Musikszene?

Gehören Sie heute nicht selbst zum Mainstream?

Aber Sie waren, zumindest in den USA, schon immer ein Star?.?.?.

Ziemlich spät.

Fühlen Sie sich als Komponist zwischen allen Stühlen?