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«Für die einen stinkt ein Stück, für andere verströmt es Zitrusduft»

Michael Bühler: Der 50-jährige Zürcher Klarinettist und Musikmanager ist seit 2008 Direktor des Zürcher Kammerorchesters. Foto: PD

Nach der Uraufführung von Tschaikowskys Violinkonzert schrieb der Kritiker Eduard Hanslick, man höre diese Musik stinken. Kann Musik stinken?

Was denn?

Wird die Musik so nichtbanalisiert?

Indem Sie die Reizüberflutung ins Konzert bringen?

Solche Konzepte können funktionieren – oder auch nicht. Ich erinnere mich an ein ZKO-Konzert, bei dem Chopin mit Tierbildern kombiniert wurde. Ich habe die ganze Zeit überlegt, warum wann welches Bild kam. Und von der Musik nicht viel mitbekommen.

Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?

Wie stehen die Musiker zu diesen Konzepten?

Bei all diesen Aktionen:Welchen Stellenwert hat die musikalische Qualität?

In welche Richtung gehen diese Überlegungen?

Sie haben keine Angst, dass Sie so Ihre Basis verlieren?