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Hippiekacke, irgendwie

Kosmische Liebe, Elfensoul, ein paar magische Pop-Momente: Das war das esoterische Showprogramm von Florence + The Machine im Hallenstadion.

Thomas Wyss
Sie und die Maschine: Florence Welch, hier am ungarischen Sziget-Festival am 11. August 2015.
Sie und die Maschine: Florence Welch, hier am ungarischen Sziget-Festival am 11. August 2015.
Keystone

Es ist irgendwie schon easy, das Leben im Zeitalter der aufgelösten Widersprüche. Man stopft sich den Kühlschrank mit umweltbewusstem Essen voll und ist trotzdem schwer verknallt in seinen 8-Zylinder-Oldtimer, man kann im Freundeskreis von «Fairtrade»-Produkten schwärmen und an der Börse mit Ölkonzernaktien spekulieren, man denkt links und wählt rechts, alles kein Thema. Und genauso problemlos gerät man dann ganz aus dem romantischen Häuschen, wenn Florence Welch, die in ihrer noch jungen Karriere schon ein paar Millionen Tonträger verkaufte (und sich von Modezar Karl Lagerfeld das Cover für eine Single kreieren liess) das zeitgeistige Blumenkind gibt.

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