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«Ich bin ein jüdisch-israelischer Kanake»

Der Berliner Rapper Ben Salomo erzählt, wie er Antisemitismus erlebt und wie er den Weg aus der Kriminalität gefunden hat. Er sagt: «Ich wollte kein Opfer sein, ich wollte Respekt.»

Herr Salomo, Sie sind ein erfolgreicher deutscher Rapper. Doch Ihren Youtube-Kanal gibt es nicht mehr – was ist passiert?

Ich habe mich aus dem Kanal zurückgezogen, nachdem ich jahrelang antisemitische Erfahrungen gemacht hatte. Obwohl ich Songs geschrieben habe wie «Es gibt nur einen» oder «Kennst du das», das waren ja brückenbauende Lieder über alle Religionen und mein Leben als israelischer Migrant unter Migranten. Und was habe ich für Reaktionen erhalten? «Ey, das ist uns zu jüdisch.» Oder: «Was will der Jude hier?»

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