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«Ich trauere um meinen Freund und Bruder»

Claude Nobs war mit den Grössten der Musikbranche eng befreundet. Stars wie der amerikanische Produzent Quincy Jones trauern und erinnern sich an gemeinsame Sommertage in Montreux.

Enge Freundschaft: Claude Nobs und Quincy Jones in Montreux.
Enge Freundschaft: Claude Nobs und Quincy Jones in Montreux.
Keystone
Claude Nobs est mort. Patron d'un festival qu'il a cofondé en 1967, il était d'abord un passionné de musique.
Claude Nobs est mort. Patron d'un festival qu'il a cofondé en 1967, il était d'abord un passionné de musique.
Keystone
Al Jarreau, en juillet 1993.
Al Jarreau, en juillet 1993.
AFP
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In sozialen Netzwerken bekundeten zahlreiche Stars ihre Trauer über den Tod des Festivalgründers. Der US-Musiker und Produzent Quincy Jones hat mit Claude Nobs einen «Bruder und Freund» verloren, wie er schreibt: «Es gibt keine Worte um die tiefe Trauer auszudrücken, die mein Herz erfüllt.»

«Claude war während seines gesamten Lebens ein Freund des Jazz und aller Künstler, die diesen spielten. Seine Liebe für unsere Musik und die Musiker führten zur Gründung des Jazz Festivals Montreux, das ich als Rolls Royce der Festivals betrachte», erklärte Jones.

«Eine Million grosser Erinnerungen»

Er habe «eine Million grosser Erinnerungen» an die Zeit, die er mit Nobs in Montreux verbracht habe, schrieb der 79-jährige Musiker. Zu seiner schriftlichen Hommage an den Festivalgründer publizierte er Bilder und Zeichnungen. «Es wird schwer, sich vorzustellen, dass Claude nicht mehr da ist» hielt Jones weiter fest.

«Die Welt wird dich vermissen, Claude. Deine Leidenschaft für die Musik und das Jazz Festival war ansteckend. Ruhe in Frieden», schrieb die britische Sängerin Amy Macdonald, die dazu ein Bild von Nobs und ihr publizierte.

Auch der 21-jährige Westschweizer Sänger Bastian Baker würdigte Nobs - und bedankte sich posthum bei ihm: «Hommage. An den Mann, der eines Abends im April an diesen jungen Deppen hier glaubte. An dem Mann, der dem Jungen half, sich zu entfalten. An den Mann, der immer gute Ratschläge gab», schrieb Baker auf Twitter.

«Ein Phänomen»

In Bern würdigte Kulturminister Alain Berset den langjährigen Chef des Montreux Jazz Festivals (MJF). «Hommage an Claude Nobs, der die Schweiz und die Welt den Jazz hat entdecken lassen», schrieb Berset - selber Jazzmusiker - auf Twitter. Pierre Keller, ehemaliger Direktor der Kunsthochschule ECAL und ein langjähriger Freund von Nobs erklärte: «Wir verlieren ein Phänomen, eine einzigartige Persönlichkeit».

Die Stadt Montreux, wo Nobs Ehrenbürger war, legte ein Kondolenzbuch auf. Jede und jeder könne hier einige Erinnerungen an den MJF-Gründer niederschreiben, hiess es in einem Communiqué: «Claude Nobs hat so hart für Montreux und die internationale Ausstrahlung der Stadt gearbeitet. Sein Werk ist unermesslich!»

SDA/kle

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