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«Ich war mir nicht bewusst, dass ich ein Tabu brach»

Der Komponist Ennio Morricone wurde durch die Arbeit mit Sergio Leone berühmt. Im Interview spricht er über den grossen Regisseur und die miese Filmmusik von «Star Wars».

Gerhard Midding
«Der Schweiss, den ich vergossen habe, bleibt mein Geheimnis»: Ennio Morricone (85).
«Der Schweiss, den ich vergossen habe, bleibt mein Geheimnis»: Ennio Morricone (85).
Keystone

Sie haben mit Karlheinz ­Stockhausen und mit John Cage gearbeitet. Zugleich schrieben und arrangierten Sie Songs für ­Schlagerstars wie Milva. Welches Genre ist Ihnen wichtiger? Alle! Diese unterschiedlichen Erfahrungen haben mich geprägt, ich trage sie noch heute in mir, sie machen meine Persönlichkeit aus. Ich glaube, diesem Hintergrund verdanke ich meine Neugierde, meine Lust auf die ständige Erneuerung. Ich habe nicht das Gefühl, angekommen zu sein, spüre immer noch den Drang nach Verbesserung.

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