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It’s a Man’s Man’s Man’s World

Warum schreiben so wenige Frauen über Rockmusik? Ein Aufruf.

Kein Sinn für Poesie: Die australische Rockband AC/CD bei ihrem Auftritt in der Schweiz vor vier Jahren. Foto: Adrian Moser
Kein Sinn für Poesie: Die australische Rockband AC/CD bei ihrem Auftritt in der Schweiz vor vier Jahren. Foto: Adrian Moser

Morgen werden AC/DC den Letzigrund füllen und ihre dreckigen Hymnen absingen über das Mannsein und das Grosseeierhaben und das Dieganzenachtgeschütteltwerden und das Sichsuperfühlenaufdemwegzurhölle und andere in der Art. Wer Rainer Maria Rilke liebt oder zu sehr auf Ingeborg Bachmann steht, soll sich in einen anderen Teil der Stadt verziehen; Poesie gehört nicht zu den Stärken der australischen Fräsmaschinen, aber gerade darum mag man sie. Sie singen genau so, wie sie spielen, aufs Nötige beschränkt, selbstironisch und auf unwiderstehliche Weise eingängig. Simpel, berechenbar, triebgesteuert. Männlich halt.

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