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James Last ist tot

Erst vor gut sechs Wochen beendete James Last seine Abschiedstournee – nun ist der international erfolgreiche Bandleader und Komponist gestorben.

Begann seine Musikerkarriere in der Heeresmusikschule Bückeburg: James Last während eines Konzertes 2011 in Kiel.
Begann seine Musikerkarriere in der Heeresmusikschule Bückeburg: James Last während eines Konzertes 2011 in Kiel.
Keystone
Mit 86 Jahren gestorben: James Last bei einem Auftritt in Zürich. (13. Mai 2009)
Mit 86 Jahren gestorben: James Last bei einem Auftritt in Zürich. (13. Mai 2009)
Steffen Schmidt, Keystone
Für Last soll es eine öffentliche Trauerfeier geben.
Für Last soll es eine öffentliche Trauerfeier geben.
Markus Stuecklin, Keystone
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James Last sei gestern mit 86 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit im Beisein seiner Familie in Florida verstorben, teilte sein Berliner Konzertveranstalter Semmel Concerts mit. Für seine Fans sei eine öffentliche Trauerfeier in Hamburg geplant; Details dazu sollten in Kürze bekannt gegeben werden.

Der unter dem bürgerlichen Namen Hans Last am 17. April 1929 in Bremen geborene Musiker zählte mit seinem Orchester über Jahre zu den meistverkauften Künstlern in Deutschland und feierte auch international viele Erfolge. Der für seine Lässigkeit bekannte Musiker begann seine Karriere als Bassist. 1965 produzierte er mit seinem eigenen Orchester – einer um Streicher und Chor erweiterten Big Band - die erste Schallplatte «Non Stop Dancing». Mit einem Repertoire von Swing über Pop und Volksmusik bis zur Klassik wurde Last zu einem der weltweit erfolgreichsten Musiker. Zu seinem 80. Geburtstag 2009 ehrte ihn seine Plattenfirma für über 80 Millionen verkaufte Tonträger.

Abschiedstour «Non Stop Music»

James Last ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit den Musikpreisen Echo, Platine Stimmgabel, Country Music Award, aber auch mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande. Besonders in den 1970er Jahren gehörten seine Schallplatten auf jede Party. Mit seinem Orchester gab Last rund 2500 Konzerte weltweit. Im April spielte er zum 90. Mal in der weltbekannten Royal Albert Hall in London, kein Nicht-Brite spielte dort häufiger.

Seine Tourneekarriere beendete der Musiker am 26. April in Köln mit dem letzten Konzert seiner Abschiedstour «Non Stop Music». James Last hinterlässt seine zweite Frau Christine, mit der er in Florida und Hamburg lebte.

AFP/dia/bru

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