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Jetzt kommt Spotify de luxe

Gestern startete Tidal, der Musik-Streamingdienst von Jay Z. Viele Popstars unterstützen das Unternehmen. Einzig am Preismodell gab es Kritik.

Startet mit Tidal: US-Rapper und Unternehmer Jay Z (11. März 2010).
Startet mit Tidal: US-Rapper und Unternehmer Jay Z (11. März 2010).
Keystone

Spotify erhält Konkurrenz: Gestern startete Tidal, ein neuer Musik-Streamingdienst, der von der schwedischen Firma Aspiro entwickelt wurde und seit Januar 2015 dem amerikanischen Rapper und Unternehmer Jay Z gehört. Für einen Pauschalpreis pro Monat erhalten die Benutzer unbeschränkten Zugang zu rund 25 Millionen Songs und 75'000 Musikvideos.

Schlagzeilen machte Tidal bereits wenige Tage zuvor mit einer illustren Liste von Musikern und Bands, die dem Flatrate-Dienst ihre Musik zur Verfügung stellen. Darunter etwa Beyoncé, Kanye West, Nicki Minaj, Rihanna, Madonna, Coldplay, Daft Punk und Jack White. Als Zeichen ihrer Unterstützung empfahlen sie Tidal auf Social Media oder wählten ebendort ein türkises Rechteck als Profilbild. Bemerkenswert ist auch die Beteiligung von Taylor Swift: Die Popsängerin hatte im November die Zusammenarbeit mit Spotify verweigert, da sie der Meinung war, nicht fair vom Unternehmen entschädigt zu werden.

Wie viel die Künstler bei Tidal pro abgespielten Track erhalten, ist nicht bekannt. Für Kritik hat bisher aber der Monatspreis des Premium-Abos gesorgt: Die Hi-Fi-Option mit Songs in CD-Qualität erhält man für 19.99 Euro beziehungsweise US-Dollar. Das Basisangebot gibts für 9.99 Euro pro Monat. Zum Vergleich: Ein Spotify-Premium-Abo kostet 12.95 Franken pro Monat. Tidal lässt sich ausserdem 30 Tage lang kostenlos testen, ein werbefinanziertes Gratisabo wie bei Spotify gibt es nicht.

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