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Klänge sammeln wie ein Botaniker

Der Berner Schlagzeuger Julian Sartorius hat ein Jahr lang täglich auf zum Teil skurrile Gegenstände und Objekte gehauen. Die Resultate hat er zu einem «Beat Diary» mit 365 fesselnden Kurztracks zusammengefasst.

«Es gibt nichts auf der Welt, das nicht tönt»: Auf der Suche nach Rhythmen und Klängen betrommelte Julian Sartorius auch Grashalme.
«Es gibt nichts auf der Welt, das nicht tönt»: Auf der Suche nach Rhythmen und Klängen betrommelte Julian Sartorius auch Grashalme.
Reto Camenisch

Über Grashalme kann man achtlos hinweggehen. Man kann ihnen aber auch besondere Aufmerksamkeit schenken, sie zum Beispiel mit Drumsticks «bespielen» und horchen, was dabei an Rhythmen entsteht. Letzteres hat der Berner Schlagzeuger Julian Sartorius getan. Mit einem Holzschlegel in der Linken, einem Filzschlegel in der Rechten, hat er für sein «Beat Diary» Gräser betrommelt und die Beats mit einem speziellen Mikrofon aufgezeichnet.

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