Zum Hauptinhalt springen

Liebe macht süchtig, also krank

Der texanische Songwriter Steve Earle und seine Band gaben ein wuchtiges, grosses Konzert.

Die Erkenntnis erreicht ihn nach anderthalb Stunden, beim 22. Song, den er an diesem Abend spielt. Was hat man nicht schon alles gehört von ihm und seinem exzellenten Quartett, schweren Blues, Country mit greinender Fiedel, Rocksongs, Balladen. Das Volkshaus ist eher schütter gefüllt wie sein Haar, das in Strähnen von ihm hängt, und vom Bart wollen wir gar nicht reden. Aber jetzt singt er, wie es steht um ihn, ein Stück aus seinem neuen Album «Terraplane», das Robert Johnson gewidmet ist, dem Streuner mit Gitarre aus Mississippi in den Zwanzigerjahren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.