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Man glaubt ihr jedes Wort

Sister Cristina, Gewinnerin der TV-Show «The Voice of Italy», hat ihr erstes Album herausgebracht. Als Nonne hat sie einige Vorteile auf dem Musikmarkt.

Als die Nonne Cristina Scuccia zum ersten Mal bei «The Voice of Italy» auftrat, war klar: Diese Frau wird die Castingshow gewinnen. Und so war es auch. Rund fünf Monate später gibt sie nun als Sister Cristina ihr gleichnamiges Debütalbum bei Universal Music heraus: Eine Zusammenstellung von Coverversionen. Darunter etwa die Lobpreislieder «Blessed Be Your Name» und «I Surrender», zwei italienische Stücke und für die breitere Masse ein paar moralisch anheimelnde Popsongs, wie etwa Cindy Laupers «True Colours» oder «Price Tag» von Jessie J. Und nicht zuletzt Madonnas Hit «Like A Virgin», der, gesungen von einer Nonne, eine neue zynische Bedeutung bekommt.

Singende Ordensschwestern kennen wir bereits aus «Sister Act», dem Filmmärchen mit Whoopi Goldberg. Darin mischt Goldberg den Kirchenchor in einem katholischen Kloster auf, und statt langweiligen Litaneien schmettern die Schwestern am Ende fetzige Gospelsongs. Der Glaube, so die Botschaft, hat nichts mit eingerosteten Traditionen zu tun.

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