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«Ohne Street Parade wäre Google nie nach Zürich gekommen»

Wenn die Street Parade durch Zürich zieht, fliehen die Kulturpolitiker nach Locarno. Ein Fehler, findet Dadahaus-Co-Direktor Philippe Meier. Die Stadt müsse endlich begreifen, wie wichtig dieser Anlass sei.

Raver an der Street Parade: «Die Kulturpolitik unterschätzt die Bedeutung dieses Events.»
Raver an der Street Parade: «Die Kulturpolitik unterschätzt die Bedeutung dieses Events.»

Herr Meier, Sie haben jüngst gesagt, die Street Parade habe in 20 Jahren in der Zürcher Kulturpolitik keinen Nachhall gefunden – sind nicht Sie selbst als Co-Kurator des Cabaret Voltaire ein solcher Nachhall? Ich bin im Gegenteil ein Beispiel dafür, wie die Kulturpolitik sich zu wenig um die Clubkultur gekümmert hat: Ich war so lange Clubkurator im Rohstofflager und der Tonimolkerei, wie ich meine künstlerischen Events mit den kommerziellen Partys quersubventionieren konnte. Irgendwann wurde der Konkurrenzdruck zu gross, der künstlerische Freiraum dafür immer kleiner. Dann wurde ich arbeitslos.

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