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Patricia Kopatchinskaja gewinnt Schweizer Musikpreis

Die Wahlbernerin sei «Weltstar und Querdenkerin» zugleich, schreibt die Jury des mit 100'000 Franken dotierten Grand Prix Musik.

Portrait der Violinistin Patricia Kopatchinskaja, aufgenommen am 18. Mai 2010 in Bern.
Portrait der Violinistin Patricia Kopatchinskaja, aufgenommen am 18. Mai 2010 in Bern.
Martin Rütschi, Keystone

Die Ausnahmegeigerin und Wahlbernerin Patricia Kopatchinskaja ist die Gewinnerin des Schweizer Musikpreises 2017. Die zum vierten Mal vergebene und mit 100 000 Franken dotierte Auszeichnung ging an die in Moldau geborene Künstlerin, weil sie laut Jury «mit ihren radikalen Interpretationen von Werken aller Epochen und Stile ein Glücksfall für die Klassikszene» ist. Sie sei «Weltstar und Querdenkerin zugleich» und überschreite Grenzen auf der Suche nach künstlerischer Wahrhaftigkeit.

An der gestrigen Preisverleihung in Basel war die 1977 geborene Kopa­tchinskaja nur per Videoschaltung dabei, da sie in Bukarest ein Konzert gab. 14 weitere Musiker aller Sparten wurden mit jeweils 25 000 Franken ausgezeichnet. Bundesrat Alain Berset liess sich entschuldigen – ihn hätten «Ereignisse in Bern» daran gehindert, wie gewohnt an der Preisverleihung teilzunehmen.

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