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Quincy Jones verklagt Michael Jacksons Erben

Mit «Off The Wall», «Thriller» und «Bad» produzierte er Michael Jacksons erfolgreichste Alben. Nun fordert der Produzent Quincy Jones von Jacksons Erben 10 Millionen Dollar an ausstehenden Tantiemen.

Ist der Meinung, Jacksons Erben wollten ihm Tantiemen vorenthalten: Produzentenlegende Quincy Jones, hier am Jazz Festival Montreux 2012.
Ist der Meinung, Jacksons Erben wollten ihm Tantiemen vorenthalten: Produzentenlegende Quincy Jones, hier am Jazz Festival Montreux 2012.
Keystone

US-Produzentenlegende Quincy Jones hat die Erben Michael Jacksons auf die Zahlung nach seiner Ansicht ausstehender Tantiemen in Millionenhöhe verklagt. Nach der am Freitag in Los Angeles eingelegten Klage geht es um mindestens zehn Millionen Dollar. Die Nachlassverwalter reagierten betrübt auf Jones Schritt, der Jacksons erfolgreichste Soloalben wie «Off The Wall», «Thriller» und «Bad» produziert hat.

Jones wirft den Jackson-Erben vor, einige Hits für den Film «This Is It» und einige Jackson-Shows des Cirque du Soleil neu herausgegeben zu haben, um ihm die Tantiemen und Produktionsgebühren vorzuenthalten. Bei dem Film hätte er zudem als Produzent aufgeführt werden müssen.

«Angemessen entschädigt worden»

Jones bittet den Richter um eine Anordnung, nach der die Erben die Einkünfte aus dem Film zum geplanten Bühnen-Comeback offenlegen müssen. Damit könne errechnet werden, wie viel ihm zustehe.

Jacksons Nachlassverwaltung reagierte mit einer Erklärung, in der es hiess: «Nach unserem besten Wissen ist Herr Jones über schätzungsweise mehr als 35 Jahre für seine Arbeit mit Michael angemessen entschädigt worden.»

Jackson kündigte im März 2009 seinen Abschied von der Konzertbühne mit der Konzertserie «This Is It» an. Während der Proben für die in London ab Juli geplanten Konzerte starb er am 25. Juni 2009 an einer Medikamentenvergiftung.

SDA/kpn

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