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«Rumba-König» hundertjährig gestorben

Der als «Rumba-König» bekannte lateinamerikanische Musiker Edmundo Ros ist tot. Er sei im Alter von hundert Jahren in Spanien friedlich eingeschlafen.

Königin Elizabeth II. tanzte erstmals öffentlich zu Ihrer Musik: Edmundo Ros und die Grand Order of Water Rats.
Königin Elizabeth II. tanzte erstmals öffentlich zu Ihrer Musik: Edmundo Ros und die Grand Order of Water Rats.

Die Künstlervereinigung Grand Order of Water Rats teilte in London den Tod ihres ehemaligen Mitglieds mit. Er sei heute Morgen gestorben. Edmundo Ros und seine weltbekannte Rumba-Band waren mit ihren Rhythmen zunächst während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit vor allem in Grossbritannien berühmt geworden. Im Jahr 1941 legte die heutige britische Königin Elizabeth II. zu ihrer Musik noch als Prinzessin ihren ersten öffentlichen Tanz aufs Parkett.

Im Lauf der Jahre nahmen Ros und seine Mitstreiter hunderte Platten auf, die sich millionenfach verkauften. Ros war am 7. Dezember 1910 in Port of Spain, der Hauptstadt von Trinidad und Tobago, zur Welt gekommen. Seine Mutter stammte aus Venezuela, sein Vater aus Schottland.

Zehn Jahre seines Lebens verbrachte Ros in Venezuela, wo er Mitglied bekannter Militär- und Sinfonieorchester war. Später studierte er in London unter anderem Komposition. Nach der Auflösung seiner Band im Jahr 1975 zog er nach Spanien, wo er im Jahr 1994 sein letztes Konzert gab.

SDA/rub

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