Zum Hauptinhalt springen

Sie spielen zusammen, als stünde jeder alleine

Ein paar schöne Momente und dazwischen Lustlosigkeit oder Langeweile: Fleetwood Mac spielten gestern im Hallenstadion unter dem Niveau ihrer Songs.

Ihre besten Songs aus den Siebzigern wirken als Soundtrack falscher Erinnerungen fort: Fleetwood Mac, hier Sängerin Stevie Nicks und Bassist John McVie, betreiben Nostalgie im Hallenstadion Zürich (13.10.2013)
Ihre besten Songs aus den Siebzigern wirken als Soundtrack falscher Erinnerungen fort: Fleetwood Mac, hier Sängerin Stevie Nicks und Bassist John McVie, betreiben Nostalgie im Hallenstadion Zürich (13.10.2013)
Keystone
«Danke für eure Geduld»: Je länger sich die Band an diesem langen Abend abmüht, desto offensichtlicher wird ihre Anstrengung beim Spielen.
«Danke für eure Geduld»: Je länger sich die Band an diesem langen Abend abmüht, desto offensichtlicher wird ihre Anstrengung beim Spielen.
Keystone
Er war immer schon der Antreiber der Band: Gitarrist Lindsay Buckingham.
Er war immer schon der Antreiber der Band: Gitarrist Lindsay Buckingham.
Keystone
1 / 4

Es fängt doppelt gut an mit «Second Hand News» und «The Chain», den beiden Stücken, welche die erste und zweite Seite von «Rumours» anführten, 1977, als CDs noch Platten waren und Fleetwood Mac in einem engen kalifornischen Studio zusammengekommen waren, um sich von Kokain und Alkohol zu ernähren, ihre Ehen und Beziehungen zu zerstören, einander bis auf die Knochen hassen zu lernen und dazu ein Album aufzunehmen, das ihren Schmerz mit einer hochmelodiösen, exzellent arrangierten Radiomusik betäubte, die sich bis heute über 45 Millionen Mal verkauft hat. «Rumours» entstand in der Hölle und klingt wie ein Himmel.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.