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Tresore voll von nie gehörten Prince-Songs

«Ich habe das noch nie zuvor gesagt.» Ein posthum veröffentlichtes Interview mit Prince lässt seine Fans hoffen.

Sein Tod erschütterte die Welt: Prince performt hier bei den Billboard Music Awards in Las Vegas. (19. Mai 2013)
Sein Tod erschütterte die Welt: Prince performt hier bei den Billboard Music Awards in Las Vegas. (19. Mai 2013)
Chris Pizzello/Invision/AP
Wurde 57 Jahre alt: Prince bei einem Auftritt am Super Bowl in Miami. (4. Februar 2007)
Wurde 57 Jahre alt: Prince bei einem Auftritt am Super Bowl in Miami. (4. Februar 2007)
Chris O'Meara, Keystone
Ein Fan trauert vor dem First Avenue Club in Minneapolis. (21. April 2016)
Ein Fan trauert vor dem First Avenue Club in Minneapolis. (21. April 2016)
AP/Renee Jones Schneider
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Nach dem überraschenden Tod von Prince haben ihm seine Fans ein Comeback in den US-Charts verschafft. Drei Alben des US-Musikers stürmten die Top Ten, wie das US-Brancheninstitut Nielsen mitteilte. Die Platte «The Very Best of Prince» aus dem Jahr 2001 kletterte auf Platz eins.

Sein wohl berühmtestes Album «Purple Rain» (1984) lag auf dem zweiten Rang der Billboard-Charts. Die 1993 erstmals veröffentlichte CD-Kollektion «The Hits/The B-Sides» belegte Platz sechs.

Unveröffentlichtes Material im Tresor

Prince brachte in seiner Karriere insgesamt 39 Studioalben heraus und verkaufte mehr als hundert Millionen Platten. Die Fans können aber auch auf neue Songs hoffen: In einem erst posthum veröffentlichten Interview mit dem Magazin «Rolling Stone» sagte Prince: «Ich habe das noch nie zuvor gesagt, aber ich habe den Musiklabels nicht immer meine besten Songs gegeben. Es gibt Songs im Tresor, die niemand je gehört hat. Es sind mehrere Tresore, nicht nur einer.» Darunter würden sich mehrere unveröffentlichte Alben befinden.

Seine frühere Toningenieurin Susan Rogers hofft, dass der bislang unveröffentlichte Musikschatz eines Tages gehoben wird. «Es wäre schön für Fans, Historiker und Wissenschaftler, wenn jemand das Material durchsehen würde», sagte Rogers, die von 1983 bis 1987 für Prince arbeitete. «Ich wünsche mir, dass die Musik von Leuten bearbeitet wird, die ihm künstlerisch am nächsten standen, und das sind die Musiker, die mit ihm in verschiedenen Phasen zusammengearbeitet haben.»

AFP/sep

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