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TV-Kritik: Herzensergiessungen einer schlagerliebenden Schwyzerin

Das Buhlen hat sich gelohnt: Beatrice Egli gewinnt die Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» und beerbt Luca Hänni.

RTL tut was gegen Deutschlands drohende Deindustrialisierung. Jährlich sendet der Privatkanal aus einer Fabrikhalle seine aufwendige Parade-Show, in der der neue «Superstar» produziert wird. Es ist ein rationalisierter, über die Jahre perfektionierter Sondierungsprozess: Performt wird auf einer schmucklosen Bühne, auf der auch die neusten Elektronikgeräte feilgeboten werden könnten, und vier Geschmacksrichter machen kurzen Prozess. Nachdem die Jury gesprochen hat, haben die TV-Zuschauer das letzte Wort, sie wählen weiter oder raus. «Sympathisch rüberkommen» – aus der kalten Fabrikhalle durch die Linse in die warmen Stuben – ist die einzige, allerdings herkulische Aufgabe, die sich der Kandidatenschar stellt. Und keine bewältigte diese Aufgabe heuer so gut wie Beatrice Egli, die 24-jährige Metzgertochter und gelernte Coiffeuse aus Pfäffikon, Schwyz.

Dank an «die Menschen da draussen»

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