Wären Sie brauchbar als Beyoncés Assistentin?

In einem Twitterspiel geht es darum, Erste-Welt-Probleme der Sängerin zu lösen.

Immer zur Stelle: Beyoncé Knowles und eine Assistentin. Foto: Getty Images

Immer zur Stelle: Beyoncé Knowles und eine Assistentin. Foto: Getty Images

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Green Chyna hat vermutlich gerade das erste Klick-Spiel für Twitter erfunden. Tausende spielen es seit dem Wochenende, Tausende kommentieren jede Entscheidung, die sie darin treffen sollen. Ihre Aufgabe: Sie müssen einen fiktiven Tag im Leben der persönlichen Assistentin von Pop-Superstar Beyoncé Knowles durchstehen, ohne gefeuert zu werden.

«Being Beyoncé’s assistant for the day: Don’t get fired» ist dieser Spass denn auch betitelt, der wie ein Algorithmus aufgebaut ist. Jede Antwort auf eine der mit reichlich Erste-Welt-Problemen gespickten Fragen bedeutet immer nur Weiterkommen oder Entlassung.

Es geht los mit der Wahl eines geeigneten Frühstücks, das man fruchtig-körnig-gesund oder fettig-kalorielastig-schwer serviert. Hier ist noch ziemlich eindeutig, womit wohl ein fitnessbewusster Star in den Tag geht. Schwieriger wird später die Entscheidung, ob man Beyoncé besser an den Paparazzi vorbeischleust, sie aber dann zu spät zu einer Show erscheint, oder ob man sie der Fotografenmeute aussetzen soll.

Die Diva zeigt sich in dem Spiel launisch, anspruchsvoll und mitleidlos.

Viele Antworten kann man gleich würfeln. Oft sollen auch nur mutmassliche Überempfindlichkeiten von Stars offengelegt werden. So zeigt sich die Diva, die im Spiel natürlich nur durch ihre extravaganten Aufträge zugegen ist, launisch, anspruchsvoll und so mitleidlos wie Donald Trump in seinen «The Apprentice»-Zeiten.

Der US-Präsident wurde ja als Moderator der gleichnamigen TV-Reality-Show berühmt und durch sein Verdikt «You’re fired!», mit dem er in jeder Sendung hochfliegende Kandidatenhoffnungen an seiner Kapitalisten-Karikatur zerschellen liess.

Green Chyna weist sich mit ihren Fragen als Kennerin des Beyoncé-Universums aus, unterhaltsam wird ihr Parcours aber erst durch die twittertypischen Kommentare, die «gefeuerte» Spieler unter den Aufgaben posten. Einer schreibt: «Ich habe gelernt, es wird immer der Moment kommen, mich zu feuern.» Das Spiel ist zugleich beste Fankultur – und bereichernder Gebrauch von Social Media.

Erstellt: 25.06.2019, 14:14 Uhr

Artikel zum Thema

Pop-Briefing: Alles Beyoncé

Die Popkolumne hält Sie Woche für Woche auf dem Laufenden – dieses Mal mit Beychella, dem gottesfürchtigen Sockenverkäufer Kanye West, Harfensongs und der Tonspur für den Frühsommer. Mehr...

Beyoncé verhilft Louvre zu neuem Besucherrekord

Der Videoclip im Louvre zu «Apeshit» sorgte für Aufsehen. Aber nicht nur das liess die Besucher in Scharen kommen. Mehr...

Schwarze Aphrodite vor Mona Lisa

Spektakel mit Beyoncé und Jay-Z: Das Künstlerpaar performt an speziellem Ort für das neuste Video «Apeshit». Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Kommentare

Blogs

Mamablog Rassismus im Kindergarten

Sweet Home Designwohnung statt Hotel?

Die Welt in Bildern

Herbstlich gefärbte Weinberge: Winzer arbeiten in Weinstadt, im deutschen Baden-Württemberg. (17. Oktober 2019)
(Bild: Christoph Schmidt/DPA) Mehr...