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Hauptsache Spass

Schweizer Festivals versuchen seit Jahren, nachhaltiger zu werden. Nur: Die Besucher wollen möglichst nichts davon merken.

Die Müllberge, die Open-Air-Besucher hinterlassen, sind gigantisch. Über eine Million Plastikflaschen blieben nach dem Glastonbury Festival in Grossbritannien liegen.
Die Müllberge, die Open-Air-Besucher hinterlassen, sind gigantisch. Über eine Million Plastikflaschen blieben nach dem Glastonbury Festival in Grossbritannien liegen.
Keystone
Ganze Zelte liessen die Besuchenden am Openair Frauenfeld jeweils zurück (Bild aus 2013). Seit ein Zeltdepot eingeführt wurde, nehmen jedoch 86 Prozent der Gäste ihr Zelt wieder mit nach Hause – sonst kriegen sie ihr Depot nicht zurück.
Ganze Zelte liessen die Besuchenden am Openair Frauenfeld jeweils zurück (Bild aus 2013). Seit ein Zeltdepot eingeführt wurde, nehmen jedoch 86 Prozent der Gäste ihr Zelt wieder mit nach Hause – sonst kriegen sie ihr Depot nicht zurück.
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Die Open Airs wissen aber: Nicht alle Besuchenden sind gleich motiviert, zu mehr Ordnung und Nachhaltigkeit beizutragen. Zu viele Regeln und Verbote könnten Gäste abschrecken. Deshalb heisst es vom Openair St. Gallen beispielsweise, dass trotz der vielen Massnahmen weiterhin der Spass im Vordergrund stehe.
Die Open Airs wissen aber: Nicht alle Besuchenden sind gleich motiviert, zu mehr Ordnung und Nachhaltigkeit beizutragen. Zu viele Regeln und Verbote könnten Gäste abschrecken. Deshalb heisst es vom Openair St. Gallen beispielsweise, dass trotz der vielen Massnahmen weiterhin der Spass im Vordergrund stehe.
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Ganze 1,3 Millionen Plastikflaschen liessen die über 150'000 Besuchenden am Glastonbury Festival vor zwei Jahren zurück. Emily Eavis, Co-Organisatorin des Festivals, bezeichnete den Anblick des mit Müll gefluteten Geländes als «haunting», verfolgend. Nun zogen die Veranstalter die Reissleine: Dieses Jahr dürfen auf dem Gelände keine Plastikflaschen mehr verkauft werden.

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