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Wenn Millionäre den Blues haben

ZZ Top am Live at Sunset in Zürich: durchzogen. Dafür spielte ihre Vorgruppe mit Verve.

Das Publikum auf dem Dolder kann die Musiker nicht aus der Routine wecken: Dusty Hill (l.) und Billy Gibbons am Live at Sunset 2015. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Das Publikum auf dem Dolder kann die Musiker nicht aus der Routine wecken: Dusty Hill (l.) und Billy Gibbons am Live at Sunset 2015. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Sie kommen aus Texas, drücken seit 45 Jahren ihren dreckigen Rockblues in die Verstärker, haben damit 50 Millionen Platten verkauft, aber leicht haben sie es trotzdem nicht. Erstens liegen die grössten Erfolge von ZZ Top Jahrzehnte zurück, zweitens haben sie ihren Sound nur minim verändert und haben drittens ein Trio aus Missouri mit auf Tournee genommen, das sie selber bewundern. Der hellwache Auftritt der Ben Miller Band gibt ihnen Recht. Der Sänger und Gitarrist und seine vorzüglichen Begleiter kombinieren Spurenelemente von Country, Blues und Bluegrass zu einem sehnigen Spiel, das die Einflüsse durch Musikalität und dichtes Ensemblespiel in die Gegenwart des Livekonzertes transportieren.

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