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Wenn Post-Punk salonfähig wird

Die ehemalige New Yorker Hipsterband Interpol spielte im Kaufleuten. Was zur Hölle suchte sie in diesem artfremden Milieu?

Als sie noch unnahbar waren: Interpol posiert an einem Musikfestival im Jahr 2003.
Als sie noch unnahbar waren: Interpol posiert an einem Musikfestival im Jahr 2003.
AFP

Als Interpol das allererste Mal in Zürich gastierten, rockten sie die Rote Fabrik. Nun, mehr als eine Dekade später, spielt die New Yorker Post-Punk- und Dark-Wave-Band im Kaufleuten. Distanzmässig liegen zwischen diesen zwei Venues bloss ein paar Kilometer – imagemässig jedoch Welten: Am See das alternative Urgestein, die Bühne des transglobalen musikalischen Undergrounds, in der City der geschniegelte Kultur- und Partysaal, das Parkett der etablierten Kunst und der saturierten Schickeria.

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