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Wenn sich die Welt auftut

Robert Wyatt tritt ab: In einer Biografie und mit einer Doppel-CD blickt ein grosser Sänger britischer Popmusik auf eine Karriere zurück, die er kürzlich für beendet erklärt hat.

Entweder man hasst seine Stimme oder man liebt sie: Robert Wyatt. Foto: Musikvertrieb
Entweder man hasst seine Stimme oder man liebt sie: Robert Wyatt. Foto: Musikvertrieb

Am 1. Juni 1973 fiel der Schlagzeuger und Sänger Robert Wyatt aus dem Badezimmerfenster im vierten Stock eines Londoner Hauses. Den Sturz habe er nur überlebt, weil er betrunken gewesen sei, sagten die Ärzte: So sei er entspannt gefallen. Aber Wyatt brach sich einen Wirbel und war von der Hüfte abwärts gelähmt. «Man würde meinen, das sei hart gewesen», erzählte er seinem Biografen Marcus O’Dair, «aber es hatte auch etwas fantastisch Befreiendes. Schlagartig konnte ich nicht mehr all die Dinge sein, die ich aufs Mal zu sein versucht hatte: ein Schlagzeuger für andere Leute, ein Sänger. Ich kam zum Schluss: ‹Sieh zu, dass du nicht mehr von anderen abhängig bist. Mach dein eigenes Ding.›»

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