Zum Hauptinhalt springen

Zermatt kann jung und sexy sein

Vor Jahren zog ein Berner aus, um im Wallis weltbekannte Musiker im intimen Rahmen zu präsentieren. Unternehmer Thomas Sterchi gründete am Fusse des Matterhorns das Musikfestival Zermatt Unplugged.

Trendiges Aushängeschild vor weltberühmter Kulisse: Andrea Bignasca am Zermatt Unplugged. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Trendiges Aushängeschild vor weltberühmter Kulisse: Andrea Bignasca am Zermatt Unplugged. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Da war zum einen das Matterhorn. Das 4478 Meter hohe Wahrzeichen der Schweiz, das Zermatt Weltruhm brachte. Unverrückbar ist es und unverzichtbar für den Schweizer Tourismus. Und da war zum andern der Berner Thomas Sterchi: Multimillionär, Mäzen und Musikliebhaber. Ein Geldgeber traf auf einen Hotspot und hatte eine Idee, die den Einheimischen vor acht Jahren nur ein müdes Lächeln abrang. Ein akustisches Musikfestival im Wallis? Wieder einer, der vom Ruhm Zermatts profitieren will. Erst wenn es gut läuft, springt man da auf den Zug auf: Heute gilt das Musikfestival Zermatt Unplugged als etabliert. Die Zahlen vom letzten Jahr sprechen für sich: 26'000 Besucher, 13 Bühnen und zum ersten Mal eine schwarze Null.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.