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Programm der Manifesta 11 macht neugierig

Neun Monate vor der Eröffnung der Kunstbiennale berichtet Kurator Christian Jankowski an der Pressekonferenz vom Status quo und gibt erste Kostproben.

Paulina Szczesniak
Kurator der Manifesta 11: Christian Jankowski.
Kurator der Manifesta 11: Christian Jankowski.
Livio Baumgartner

Es herrschten perfekte Bedingungen am Dienstag um 11 Uhr, als Christian Jankowski und seine Crew zur Pressekonferenz riefen in der Seebadi Enge. Rundum glitzerte der Zürisee wie polierter Stahl, die Fontäne ward vom Winde verweht, das Medienvölkchen setzte sich gut gelaunt der Herbstsonne aus.

Es hätte auch anders kommen können, nass und kalt und muffig. Aber das ist genau der Clou bei diesem Jankowski: dass ers darauf ankommen lässt. «No Risk, No Fun» lautet die Devise, das gilt für sein eigenes Kunstschaffen – wo er schon mal, statt seine Kunstwerke ins Museum zu karren, sämtliche Museumsangestellten ihre Rolle tauschen lässt und dies dann zur Ausstellung erklärt – und nun eben auch für seinen ersten grossen Auftritt als Kurator. Künstler werden bei «seiner» Manifesta mit Laien zusammenspannen, Schüler das Ganze moderieren – und zu sehen gibts das, unter anderem: auf einer Leinwand auf dem Zürisee. Es könnte in die Hose gehen, sein Konzept – «aber genau für diesen Kick hat man mich ja geholt», so Jankowski.

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