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Räume aus Stein und Licht

Das Centre Dürrenmatt in Neuenburg präsentiert eine eindrückliche Ausstellung über den Tessiner Architekten Mario Botta.

Vor zehn Jahren hat das zum Museum umgebaute Wohnhaus von Friedrich Dürrenmatt hoch über dem Neuenburgersee seine Tore geöffnet. Mario Botta, der Dürrenmatt zweimal begegnet war, erweiterte das Wohnhaus des Schriftstellers um einen Kubus aus Schieferstein und einen gewölbten, unterirdischen Ausstellungsraum im Hang davor. Hier zeigt das Museum nun eine Schau über das Werk des Tessiner Stararchitekten, der mit seinen markanten Gebäuden rund um den Globus seit vierzig Jahren die Baukultur prägt.

Die Ausstellung fokussiert auf die öffentlichen Bauwerke des 1943 in Mendrisio geborenen Architekten. Sie zeigt rund dreissig Bibliotheken, Museen, Theater und sakrale Bauten. Es sind Räume von kollektiver Bedeutung in einer individualisierten Welt. Mario Botta schafft mit seinen Entwürfen privilegierte Orte im städtischen Gewebe, die der schnelllebigen Zeit die Schwere und Dauerhaftigkeit des Steins entgegenstellen.

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