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Ratlosigkeit ist die stärkste Motivation

Gerhard Richter – und deswegen Malerei pur: Das bietet, ab morgen, die klug konzipierte Retrospektive in der Fondation Beyeler.

Der wortkarge, aber wortmächtige Meister: Gerhard Richter in der Fondation Beyeler in Riehen.
Der wortkarge, aber wortmächtige Meister: Gerhard Richter in der Fondation Beyeler in Riehen.
Doris Fanconi
Ratlosigkeit sei sein grosses Thema, die stärkste Motivation beim Malen, sagte Richter einmal.«Davos», 1981. Öl auf Leinwand, 50 cm x 70 cm.
Ratlosigkeit sei sein grosses Thema, die stärkste Motivation beim Malen, sagte Richter einmal.«Davos», 1981. Öl auf Leinwand, 50 cm x 70 cm.
© 2014 Gerhard Richter
Der Meister, gut gelaunt beim kurzen Fototermin im Rahmen der Pressekonferenz zu seiner Retrospektive.
Der Meister, gut gelaunt beim kurzen Fototermin im Rahmen der Pressekonferenz zu seiner Retrospektive.
Doris Fanconi
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Über Gerhard Richter ist bereits so viel geschrieben worden, dass vielleicht jedes Wort zu viel ist. Er selbst ist ja, so zeigt es sich in den zahlreichen publizierten Interviews, eher wortkarg – umgekehrt allerdings auch wortmächtig. Man weiss ferner: Richter ist der international wichtigste und zugleich einer der teuersten Künstler der Gegenwart, Francis Bacon und Picasso ausgenommen. Vorgestern wurde bekannt, dass das Kunstmuseum Basel mit Unterstützung der Mäzenin Maja Oeri vier Gemälde der Reihe «Verkündigungen nach Tizian» von 1973 kaufen wird. Marktwert: 50 Millionen Franken.

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