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«Die Kritiken werde ich nicht lesen»

Einer der bekanntesten Komiker der Schweiz: Michael Elsener, Politikwissenschaftler und Kabarettist. Foto: Thomas Egli

Wie sehr haben Sie sich auf dieses Interview gefreut?

Weil Sie einmal sagten, Sie seien mediengeil.

Sie auch?

Ab dem 20. Januar lassen Sie das TV-Publikum an diesen Gedanken teilhaben. Dann startet Ihre News-Satiresendung «Late Update» auf SRF 1. Was erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer?

Sie bekommen den ehemaligen Sendeplatz des Satiremagazins «Giacobbo/Müller». Die Medien bezeichnen Sie als Nachfolger. Was sagen Sie dazu?

Was meinen Sie damit?

Ihr erfahrener Kollege und Freund Viktor Giacobbo hält grosse Stücke auf Sie. Und doch prophezeit er nach der ersten Sendung ein «Stahlgewitter» in den Medien. Sind Sie auf Kritik gefasst?

Wie gross ist der Druck vor der ersten Sendung?

«Mein komischer Blick auf die Welt hilft mir, die ernsten Themen zu verdauen.»

Apropos Bundesrat: Johann Schneider-Ammann war eine Ihrer Lieblingsfiguren als Parodist. Geht Ihnen nach seinem Rücktritt der Stoff aus?

Schon in Ihrer Kindheit sollen Sie die Verwandtschaft parodiert haben.

Wie kommt es, dass Sie sich als humorvoller Mensch ausgerechnet die ernste Fachrichtung Politikwissenschaft aussuchten?

«Eine gute Pointe ist immer wahr und transportiert einen gewissen Schmerz.»

Ist das auch der Anspruch, den Sie an Ihre Politsatire haben?

Kann Humor die Welt verändern?

Wo stehen Sie politisch?

Wie äussert sich das?

Sie sprechen die Leute unterwegs einfach an?

Was haben Sie von der Frau erfahren?

Mit welchen denn?

Arbeiten Satire und Kabarett nicht mit eben diesen Vorurteilen?

«Im Ausland spürte ich, dass Erfolg nicht selbstverständlich ist.»

Sie sind ein Comedian, der sich nicht mit dem Erfolg in der Schweiz zufriedengibt. 2012 fingen Sie in den USA nochmals ganz unten an.

In den vergangenen Jahren tourten Sie auch mehrfach in Deutschland und machten ähnliche Erfahrungen.

Warum verlassen Sie gerne Ihre Komfortzone?