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Sinnlich gestaltetes Staunen

Die Ausstellung «Kosmos – Rätsel der Menscheit» im Museum Rietberg in Zürich ist eine äusserst poetische Reise durch 17 Kulturen und ihre Weltentwürfe und Ursprungsmythen.

Dieser Tatsache nimmt sich nun das Zürcher Rietberg-Museum an – und all jenem, was man sich in der Zeit davor schon so zu dem Thema dachte, rund um den Globus und in verschiedenen Epochen.Darstellung der Zweieinhalb Kontinente.Indien, Rajasthan oder Gujarat, 17. Jh., Pigmente auf Stoff.Sammlung Bina und Navin Kumar Jain, New York.
Dieser Tatsache nimmt sich nun das Zürcher Rietberg-Museum an – und all jenem, was man sich in der Zeit davor schon so zu dem Thema dachte, rund um den Globus und in verschiedenen Epochen.Darstellung der Zweieinhalb Kontinente.Indien, Rajasthan oder Gujarat, 17. Jh., Pigmente auf Stoff.Sammlung Bina und Navin Kumar Jain, New York.
Bruce White
Dabei wird der wissenschaftliche Ansatz zwar kurz gestreift – in Form eines 15-minütigen Videos eines Astrophysikers der Uni Zürich – ...Spiegel mit kosmologischem Dekor.China, frühe östliche Han-Dynastie, 1. Jh. n. Chr., Bronze.Museum Rietberg Zürich, Legat Charlotte Holliger-Hasler.
Dabei wird der wissenschaftliche Ansatz zwar kurz gestreift – in Form eines 15-minütigen Videos eines Astrophysikers der Uni Zürich – ...Spiegel mit kosmologischem Dekor.China, frühe östliche Han-Dynastie, 1. Jh. n. Chr., Bronze.Museum Rietberg Zürich, Legat Charlotte Holliger-Hasler.
Rainer Wolfsberger
Dass die Betrachtung von all dem seine Zeit braucht, versteht sich wohl von selbst; AusstellungsbesucherInnen sollten also ruhig ein paar Stündchen Zeit einberechnen.Vishvarupa: Krishna in seiner kosmischen Form.Unbekannter Künstler, Indien, Kaschmir, 1875-1900, Pigmente auf Papier. Museum Rietberg Zürich, Geschenk Alice Boner.
Dass die Betrachtung von all dem seine Zeit braucht, versteht sich wohl von selbst; AusstellungsbesucherInnen sollten also ruhig ein paar Stündchen Zeit einberechnen.Vishvarupa: Krishna in seiner kosmischen Form.Unbekannter Künstler, Indien, Kaschmir, 1875-1900, Pigmente auf Papier. Museum Rietberg Zürich, Geschenk Alice Boner.
Rainer Wolfsberger
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Es mag ja alles stimmen mit dem Urknall, dieser Entstehung von Materie und Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität. 13,8 Milliarden Jahre ist es her nach heute gültigen Berechnungen, seit sozusagen das «kosmische Ei» aufgeschlagen wurde oder sich selbst sprengte. Die kosmologische Spekulation über den Anfang aller Dinge ist da schon ganz nah am gesicherten Wissen; und diesen Erkenntnissprung hätte, wenn die Milliarden Jahre 24 Stunden wären, der forschende Mensch in den letzten Millisekunden eines universalen Tages geschafft.

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