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So schlimm ist die Medienblase wirklich

Zehn US-Amerikaner nahmen vor der Wahl an einem «Filter bubble»-Experiment teil. Sie setzten sich ausschliesslich Artikeln der Gegenseite aus.

Sag mir, was du liest, und ich sage dir, wer du bist: Zeitungsleser in New York. Foto: Alba Vigaray (Keystone)
Sag mir, was du liest, und ich sage dir, wer du bist: Zeitungsleser in New York. Foto: Alba Vigaray (Keystone)

«Es ist, als sei man in einem Zimmer mit lauter Paranoikern eingesperrt, die unter akuten Halluzinationen leiden», erzählt Nikki Moungo, eine Liberale aus Missouri. Andra Constantin wiederum, eine konservative Projektmanagerin aus dem Staat New York, hat das Gefühl, in die Trommel einer grossen Gehirnwaschmaschine geraten zu sein: Die ganze Schleuderbewegung sei nichts als ein grosser «Push, um die Welt vor dem schrecklichen Klimawandel zu retten». An dessen Existenz sie zweifelt, versteht sich. So also fühlt es sich an, das Leben in der «filter bubble», der Medienblase – wenn man in der falschen herumschwimmt. Sprich: in der, die einen mit unerhörten Dingen konfrontiert und die eigenen Gewissheiten wegspült.

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