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Am Fjord, wo die Einsamkeit wächst

Werner Düggelin bringt Jon Fosses Stück «Schönes» auf die Zürcher Pfauenbühne.

Selbst die Gitarre ist allein, und mit der Liebe wird es nichts in «Schönes»:
Selbst die Gitarre ist allein, und mit der Liebe wird es nichts in «Schönes»:
Toni Suter (T + T Fotografie)

Versteinert verharrt das ganze Ensemble auf seinen Positionen: links am Gartentisch Backfisch und Boyfriend; verloren in der Mitte Vater Peer mit seiner geliebten Gitarre und seiner weniger geliebten Frau; und auf der rechten Seite, fast von der Bühne kippend, Peers alte Mutter und Peers alter Freund. So beginnt am Pfauen der vierte Akt von Jon Fosses Stück «Schönes» (2001), das dort am Mittwoch in der Regie von Werner Düggelin zur schweizerischen Erstaufführung kam. Ein starkes Still-Bild: Der Atem stockt, alles ist vereist.

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