Barbara Frey wird Ruhrtriennale-Intendantin

Die frisch verabschiedete Intendantin des Schauspielhauses Zürich ziehts von 2021 bis 2023 ins Ruhrgebiet.

Ab 2020 Leiterin der Ruhrtriennale: Barbara Frey. Foto: Keystone

Ab 2020 Leiterin der Ruhrtriennale: Barbara Frey. Foto: Keystone

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Die Theaterregisseurin Barbara Frey übernimmt ab November 2020 für drei Jahre die Leitung der Ruhrtriennale. Die gebürtige Baslerin wird verantwortlich sein für die Spielzeiten von 2021 bis 2023.

Das experimentelle Kulturfestival in den monumentalen Industriebauten des Ruhrgebiets bekommt alle drei Jahre eine neue Leitung. Derzeit ist Stefanie Carp die Intendantin. Der Jahresetat beträgt rund 14 Millionen Euro.

Die vergangenen zehn Jahre war Frey Intendantin des Schauspielhauses Zürich. Die 56-Jährige hat an vielen grossen Häusern Regie geführt, etwa an der Semperoper in Dresden, immer wieder am Burgtheater in Wien sowie am Schauspielhaus in Hamburg oder der Schaubühne in Berlin.

«Für mich eine grosse Ehre»

Frey zeigt sich beeindruckt von den wuchtigen Bauten des Ruhrgebiets, die während des Festivals bespielt werden. «Man spürt noch immer Zukunft», sagte sie. «Es ist für mich eine grosse Ehre, mich mit diesen Räumen zu beschäftigen.» Einen Spielplan habe sie noch nicht, sagt die Theaterfrau. Mit der 56-Jährigen kommt erst zum zweiten Mal eine Frau an der Spitze der Ruhrtriennale. Ehe die Intendanz beginnt, wird Frey in Basel, in England und an der Staatsoper in Stuttgart inszenieren.

(sda)

Erstellt: 04.07.2019, 08:53 Uhr

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