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«Lokal verwurzelt, international vernetzt»

Das künftige Intendantenduo will am Schauspielhaus Zürich Utopien wie flache Hierarchien und Partizipation durchspielen.

Mit Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg sprach Alexandra Kedves
Die zwei neuen Intendanten sind «voller Zuversicht und Elan»: Benjamin von Blomberg (l.) und Nicolas Stemann. Foto: Reto Oeschger
Die zwei neuen Intendanten sind «voller Zuversicht und Elan»: Benjamin von Blomberg (l.) und Nicolas Stemann. Foto: Reto Oeschger

Sie sind beide an den Münchner Kammerspielen daheim, als Hausregisseur und Chefdramaturg – was reizt Sie an Zürich?

Stemann: Zürich ist eine Weltstadt. 60 Prozent der Stadtbervölkerung hat eine Migrationsgeschichte, die Internationalität ist Lebensrealität. Und auch das Interesse an Kunst und die Bereitschaft, sie zu fördern, ist ausgeprägt. Zum Theatermachen braucht es nicht vielmehr! Ausser vielleicht dann auch noch ein so gut bestelltes Haus wie das Schauspielhaus. Ich bin schon beeindruckt davon, was Barbara Frey hier in den vergangenen Jahren geleistet hat, künstlerisch und strukturell. Blomberg: Und dann kam aber ja auch deine Professur an der Zürcher Hochschule der Künste dazu.Stemann: Das stimmt: ich habe die Stadt schon ein bisschen kennengelernt und bin begeistert, was die ZHdK alles auf die Beine stellt, weswegen wir gewiss auch in Zukunft eng zusammenarbeiten werden. Meine Überzeugungsarbeit bei Benjamin von Blomberg wäre vielleicht nicht gleich so so leidenschaftlich ausgefallen, hätte ich die konkreten Erfahrungen mit den Studentinnen und Studenten hier nicht gemacht.

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